Grund-, Haupt- und Realschule des Main-Kinzig-Kreises


Der Bereich Erlebnissport ist Bestandteil des Sportkonzeptes an der Hans-Elm-Schule, welches Trend- und Outdoor-sportarten (MTB, Klettern, Inline Skating, Skiwandern, Parcoursport, Kanu/ Kajak, Reiten, Bogensport, Geocaching, Waveboarding, Slacklining, etc.) umfasst und jährlich entsprechende Exkursionen durchführt.

                                      

 

Video Erlebnissport

 

 

 

 

Bericht über eine Kanutour auf der Fränkischen Saale:

Erlebnissport auf dem Wasser

 

Die Erlebnissport AG der Hans –Elm-Schule führte mit 20 Schüler/innen (10 Jungen/ 10 Mädchen) eine viertägige Kanuexkursion (08.07. -11.07.14) an der Fränkischen Saale durch.  

Auf demCampingplatz Roßmühle in  Gräfendorf – Weickersgrüben wurde ein Lagerplatz mit Versorgungszelt, Bänken und Tischen, Grill und Holzofen für die tägliche Verpflegung eingerichtet. Die Erlebnissportler/innen aus den Klassen 7 - 9 hatten nämlich nicht nur das Fahren mit Canadier oder Kajak auf dem Wasser zu bewältigen, sondern mussten sich zum großen Teil auch selbst versorgen. Die Organisation und die Verteilung der Arbeiten (Spüldienst, Grilldienst, etc.) auf Kleinteams war somit eine wichtige Aufgabe und wurde von den Schülern engagiert um-gesetzt. Vier Tage das Leben in der Natur erfahren und sich dabei auch noch sportlich betätigen machte natürlich hungrig, so war die Arbeit der Kleinteams enorm wichtig und wurde entsprechend gewürdigt.

 Die Touren mit Canadier und Kajaks waren natürlich ein außer-gewöhnliches Erlebnis, da man sich mit dem Fluss und seinen Gegebenheiten auseinandersetzen musste, um eine optimale Fahrlinie zu bekommen und um schluss-endlich das Ziel zu erreichen.

Die Einführung auf dem Fluss, nachdem das Kentern im Schwimm-bad Altengronau schon im Vorfeld geübt wurde, geschah am Zeltplatz, wo man die Boote direkt einsetzen konnte. Die Schüler paddelten hier unter den Anweisungen der Sportlehrkräfte, um sich an den Fluss und an das Kajak sowie den Canadier zu gewöhnen. Beim Kajakfahren war man für sich allein verantwortlich, musste seinem Können vertrauen, um nicht vorzeitig zu kentern. Paddeltechniken wurden erläutert und verbessert, sowie Teams für Canadier zusammengestellt. Ein funktionierendes Canadierteam war die Voraussetzung, um voranzukommen, d.h. die Schüler mussten sich arrangieren, Konflikte und Probleme zeitnah lösen, um mit dem Canadier die anstehenden Kilometer und Gefahren-stellen zu bewältigen.

Die Einführungstour ging nach Michelau, wo es auf Vorschlag der Schüler/innen gegen die Strömung wieder flussaufwärts zum Zeltplatz zurückging. Zum Erstaunen der Lehrkräfte setzten die Schüler dies in der Tat zielorientiert um, trotz kraftanstrengender Paddelschläge und kürzeren Pausen.

Wetterbedingt musste der Tourenablauf geändert und die Touren gekürzt werden, was dem Erlebnis auf dem Wasser und dem Spaß am Paddeln aber keinen Abbruch tat. Von der Roßmühle ging es nach Schönau (13 km) am nächsten Tag und am vorletzten Tag von Hammelburg zur Roßmühle (12 km). Die Fränk. Saale hatte durch den Regen etwas mehr Wasser und so war das Paddeln sehr erlebnisreich und an manchen Stellen, wenn die Strömung stärker war, aufregend. Der Reiz des AufundAb in den stärkeren Strömungen beeindruckte zwar die Schüler und verlangte hohe Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit, doch die Herausforderung nicht zu kentern, wurde von allen Schülern erfolgreich umgesetzt.

Das Auf– und Abladen ging zügig vonstatten und alle Schüler/innen legten Hand an, um diese weniger angenehme Arbeit beim Kajakfahren zu bewältigen.

Die heiße Dusche wurde jeden Tag ersehnt, das Ausruhen im Zelt ausgiebig genossen. Das gemeinsame Essen und der Austausch fand im Gemeinschaftszelt statt und wurde später beim Sitzen am Lagerfeuer ausgeweitet.Eine Feedbackrunde beschloss die Tageserlebnisse und der nächste Morgen im Boot stand schon bald wieder an. So war die Nachtruhe ein erholsames Schlafen in der Natur, selbst die, die etwas länger wach bleiben wollten, wurden doch irgendwann vom Schlaf übermannt. 

Erinnerungen an diese Exkursion werden bleiben, weil die Erlebnisse eindrucksvoll, die Erfahrungen in der Natur authentisch und das Fortbewegen auf dem Wasser tiefen Eindruck hinterlassen haben.   












  
  

Bericht über eine Mountainbike-Exkursion in der Rhön:


 

Bergauf eine „Quälerei“ – „Downhill“ pures Vergnügen


 

Die Erlebnissportgruppe (14 Jungen/ 6 Mädchen) war mit den Mountainbikes in der Rhön, rund um Bischofsheim, unterwegs. Die Jungen und Mädchen aus den Jahrgangsstufen 7-9  bewältigten in zwei Tagen in zwei Niveaugruppen die Berganstiege zum Heidelstein (923 m), zum Kreuzberg (928m) und zum Arnsberg (843 m) mit Bravour. 

Die Belohnung nach stundenlanger körperlicher und mentaler Anstrengung und dem Überwinden von insgesamt 1600 Höhen-meternwar der immer wieder neue Ausblick auf die landschaft-lichen Schönheiten der Rhön. Dazu kam die Erkenntnis, dass man mit Durchhaltevermögen und starkem Willen tatsächlich „Berge versetzen“ kann.

Wer oben ankommt, darf natürlich auch die Abfahrten genießen. Ein besonderes Erlebnis für die Erlebnissportler:„Downhill!“ Schotter, Geröll, Pfützen, steile Wald-, Wiesen- und Kieswege machten die Abfahrten zu einem abenteuerlichen Vergnügen.

Das Erlebnissportteam war beeindruckt über die Leistungen ihrer Erlebnissportler/innen. 























Ski-Exkursion Februar 2015